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24.03.2015

Einmal Silber, einmal Bronze bei südwestdeutschen Meisterschaften, getreu dem Motto, je oller, desto doller!

Gerd Hilgert und Volker Große-Meininghaus mit starken Leistungen in Simmern

(EGH)Alter schützt halt vor Tischtennis nicht, und auch nicht vor unerwarteten Erfolgen in dieser Sportart. Das dem so ist bewiesen einmal mehr die beiden Seniorenspieler Volker  Große-Meininghaus vom TTC Ahbach und Gerd Hilgert von der SG Speicher-Orenhofen.

Nach hervorragenden Platzierungen bei den Rheinlandmeisterschaften im Januar diesen Jahres  durften beide in Simmern auch gleich Erfahrungen mit dem neuen Plastikball machen. Clever wie beide bekanntermaßen sind, haben sie natürlich vorher fleißig mit dem Plastikball geübt, und Übung macht ja bekannterweise den Meister.

Gerd Hilgert konnte in der Altersklasse 65 in der Gruppenphase mit 3:0 gegen den Pfälzer Günter Servo optimal starten. Auch in der Partie gegen den Rheinhessen Werner Heck war ein Sieg möglich, der dann vielleicht zur Weiterqualifikation gereicht hätte, aber etwas unglücklich ging diese Partie mit 1:3 verloren; und im Einzel gegen den Saarländer Alois Heinrich war beim 0:3 einfach nichts zu machen.

Dafür sollte aber Gerds Stunde im Doppel schlagen, ohnehin eine Stärke des Urtrierers in Speicherer Diensten. Zusammen mit dem Pfälzer Lothar Klein gewannen sie zuerst gegen das Pfalzduo Michael Ciolek/Lothar Klein mit 3:0, und dann kam es zur Sensation in dieser Konkurrenz als die beiden klar und souverän mit 3:0 die Titelfavoriten Alois Heinrich und Edmund Kreuz aus dem Saarland bezwangen. Und die noch größere Überraschung lag im Finale gegen das Saarland/Rheinland Doppel Günter Blob/ Bernd Schuler quasi in der Luft, nur hauchdünn mit 1:3 unterlag Gerd mit seinem Partner den neuen Titelträgern. Kuriosum dazu am Rande, denn mit Finalgegner Bernd Schuler hatte Gerd den Titel im Doppel bei den Rheinlandmeisterschaften geholt, es wäre sicher interessant gewesen, wenn die beiden auch in Simmern zusammen agiert hätten.

Stark aufgespielt in der Altersklasse 70 hat auch einmal mehr Volker Große-Meininghaus. Im Einzel war er der einzige Spieler, der dem mehrfachen Welt- und Europameister Gustav Knapek aus der Pfalz zwei Sätze abholen konnte, und genau die waren es auch, die ihn dann bei gleicher Anzahl von Siegen (1:2) in der Gruppe auf den zweiten Platz und damit den Einzug in das Viertelfinale brachten. Dort allerdings erwies sich Laszlo Ersek aus der Pfalz beim 0:3 eindeutig als zu stark. Da er aber im Viertelfinale war, wurde er als zweiter Nachrücker für die Deutschen Meisterschaften vorgemerkt.

Im Doppel hatte Volker Große-Meininghaus dann etwas mehr Glück. Zusammen mit dem Rheinhessen Gerhardt Theiß setzte er sich gegen das Pfälzer Doppel Laszlo Ersek/Harald Stürmer mit 3:1 durch, im Halbfinale war dann gegen das sehr starke Saarlanddoppel Artur Thiel/Hans-Joachim Szczeponek mit 1:3 Turnierende, wobei es sehr knapp war.

Fazit: Platz zwei für Gerd Hilgert und Platz drei für Volker Große-Meininghaus. jeweils im Doppel, sind sicher herausragende Ergebnisse. Und auch sicher eine deutliche Ansage an die Spieler in der zweiten Bezirksliga  Eifel, die, obwohl teilweise bis zu 45 Jahre jünger, sich gegen die Oldies sicher noch schwer tun werden, und wie wir alle hoffen, das auch noch in den nächsten Jahren und den entsprechenden Spielzeiten. Also, immer dran denken: Alter schützt vor Tischtennis nicht, und auch nicht vor Erfolgen!

 

Bericht von Elmar-Georg Hauf, Pressewart SG Speicher-Orenhofen

 

 


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